Über

Zur Musik selbst kam ich weder über den Musikunterricht, ein Studium oder sonstige theoretischen Dinge, sondern autodidaktisch über die Lust und Leidenschaft zu ihr. Angefangen hat es Anfang der 80er Jahre, als ich mir die Human Beatbox (Schlagzeug mit dem Mund) aneignete. Parallel nutzte ich schon als Kind jede Dusche, Badewanne und Toilette, um via Kauderwelsch-Englisch Lieder vor mich hin und her zu singen, oder um als 8-jähriger „Blowin‘ in the wind“ von Bob Dylan auf einer Bontempi-Gebläseorgel ohne Noten einzustudieren.

Die erste große Liebe war dann Mitte der 80er Jahre die Rap-Musik, welche dann pünktlich zum Beginn der 90er Jahre von Gitarrenmusik abgelöst wurde. In dieser Zeit brachte ich mir auch das Gitarrespiel bei und begann mich als Sänger in Schulbands zu üben. Mitte der 90er Jahre wurde ich dann Mitglied einer deutschen Sprechgesangsband, die bei den Plattenfirmen Zyx Music und später bei Virgin Records Unterschlupf fand. Der Erfolg blieb allerdings aus. Diese Zeit war es auch, die mich dazu brachte mit Hilfe von Samplern und Computern zum Musikproduzenten zu werden. Entstanden zuerst vor allem elektronische Tracks, so reizte mich mehr und mehr die Zusammenführung von „echter“, organischer Musik (basierend auf Gitarre oder Klavier) mit den neuen Klängen der elektronischen Klangerzeugung.

Anfang des neuen Jahrtausends kam dann die Filmmusik hinzu. Mein Einstieg war der vielfach ausgezeichnete Streifen „Mein Bruder der Vampir“ (Regie: Sven Taddicken, Produktion: Gambit), der auch seinen Weg in die Kinos fand. Von da an war die Musik für Bilder sowohl Leidenschaft, als auch mein berufliches Hauptaufgabenfeld.

 

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